Du hast bereits einen virtuellen Windows-Client erstellt. Jetzt folgt der nächste Schritt: eine virtuelle Synology-Domäne. Damit kannst du zentrale Dienste wie Benutzer- und Gruppenverwaltung, Netzlaufwerke und Rechtevergabe realitätsnah simulieren – ohne dein Produktivsystem zu gefährden.
Die Vorteile einer virtuellen Umgebung:
Fehler lassen sich schnell rückgängig machen
Du kannst beliebig experimentieren
Dein echtes Netzwerk bleibt unberührt
Gerade bei der Einrichtung einer Domäne kann viel schieflaufen – vor allem, wenn du noch wenig Erfahrung hast. Eine isolierte Testumgebung ist daher der beste Weg, sicher zu lernen.
Wir nutzen den Virtuelle-Maschinen-Manager, um ein DSM 7.2 als virtuelle Instanz zu installieren. Du brauchst dafür:
Eine DSM 7.2 ISO- oder IMG-Datei (für VM-Umgebungen verfügbar)
Eine funktionierende Hyper-V-Umgebung
Den zuvor erstellten externen Switch, damit dein DSM-System mit dem Netzwerk kommunizieren kann
In den nächsten Lektionen zeige ich dir genau, wie du diese virtuelle Synology-Maschine erstellst und konfigurierst.
Mit der Einrichtung der Synology-Domäne ändert sich auch das Berechtigungskonzept:
Es entsteht eine zentralisierte Benutzer- und Gruppenverwaltung
Die Rechtevergabe erfolgt über eine neue Verwaltungsoberfläche
Lokale Benutzerverwaltung tritt in den Hintergrund
Du lernst, wie man Benutzer- und Gruppenobjekte anlegt, Rechte strukturiert und die neue Konsole gezielt nutzt – alles innerhalb deiner sicheren Testumgebung.